Ich wache auf. Ich habe genug geschlafen. Zumindest sagt das die Uhr.
Mein Körper macht mit. Ich stehe auf. Ich gehe ins Bad. Alles normal.
Aber mein Kopf fühlt sich an, als wäre er noch nicht ganz da. Nicht müde. Nur langsam.
Ich sitze später am Küchentisch. Der Kaffee ist heiß. Ich starre kurz aus dem Fenster. Und warte..
Früher dachte ich, ich mache etwas falsch. Zu spät ins Bett. Zu viel Bildschirm. Zu wenig Disziplin.
Aber selbst wenn ich alles „richtig“ mache, ist dieses Gefühl manchmal da. Wie ein kleiner Nebel, der sich nicht beeilen will.
Vielleicht liegt es nicht am Schlaf. Vielleicht ist es der Kopf, der noch verarbeitet. Gespräche, Entscheidungen, Unausgesprochenes.
Man trägt mehr mit sich herum, als man merkt. Und manchmal braucht das Gehirn einfach länger.
Ich bin nicht kaputt. Ich bin nicht faul. Manche Morgen kommen sofort. Andere brauchen Zeit. Und das ist okay.