Ich begann nicht mit Meditation, weil ich mich erleuchtet fühlte. Ich begann, weil ich es leid war, morgens mental schwer aufzuwachen.
Nicht körperlich müde. Sondern dieser leichte Brain Fog, der einfache Dinge kompliziert wirken lässt.
Also machte ich einen Deal mit mir selbst: 10 Minuten Meditation. Jeden Morgen. Vor dem Handy.
Tag 1–3 waren überraschend laut. Gedanken, To-Do-Listen, Gespräche tauchten plötzlich alle gleichzeitig auf.
Ich verstand etwas Wichtiges: Meditation erzeugt keine Gedanken. Sie macht sie nur sichtbar.
Um Tag 6 herum fühlten sich meine Morgen weicher an. Weniger Spannung. Weniger sofortiger Stress.
In Woche zwei bemerkte ich etwas: Ich verschwendete weniger Energie an Gedankenspiralen.
Das Überraschendste? Ich scrollte abends weniger. Mein Gehirn hatte morgens bereits echte Stille erlebt.
14 Tage haben mich nicht verändert. Aber sie haben meinen Morgen stabiler gemacht. Manchmal reicht das.